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In einem Rollenspiel beim
Bundesrat waren die Auszubildenden der
Kaufmännischen
Schule Künzelsau gefordert. Mitglieder der
fiktiven Bundesregierung brachten die
Gesetzesinitiative ein, die Führerscheininhaber
ab 70 Jahre einem regelmäßigen Medizincheck zu
unterziehen. Natürlich waren hierzu in einem
föderativen Staat die Meinungen der einzelnen
Bundesländer und deren Zustimmung gefragt. Nach
ausgiebigen Diskussionen und der Erkenntnis,
dass man sich im Bundesrat an die Weisungen der
jeweiligen Landesregierung zu halten habe, wurde
dann Folgendes vereinbart:
Die Führerscheininhaber müssen sich im Interesse
der Verkehrssicherheit ab dem 70. Lebensjahr
einem regelmäßigen Medizintest unterziehen; die
Kostenübernahme sei aber noch zu klären.
37 Schüler besuchten für vier Tage die
Bundeshauptstadt Berlin und auf dem Rückweg die
Frauenkirche in Dresden. Auf der Fahrt nach
Berlin war ein Besuch der Nikolaikirche in
Leipzig geplant; nach wetterbedingter
verspäteter Abfahrt und einem sechsstündigem
Stau auf
der Autobahn bei Hof war man schließlich froh,
die Bundeshauptstadt spätabends noch
erreicht zu haben. Nach dem historischen
Bundesratsgebäude am Folgetag stand der Besuch
des Bundestages und der Reichstagskuppel auf dem
Programm. Eine dreistündige Stadtrund-
fahrt rundete des Besucherprogramm am zweiten
Tag ab. Die „Folterkammer“ der Stasi in
Hohenschönhausen besuchte man am vorletzten Tag.
Besonders interessant war diese Führung, da ein
Zeitzeuge, die hier in Untersuchungshaft
untergebracht war, seine persönlichen Eindrücke
vermittelte.
Ein Film über die Historie und Besichtigung der
Frauenkirche in Dresden waren am Rück-reisetag
auch für die heutige junge Generation
beeindruckend.
Heinz Deuerbach |