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Was ist Geld? Alle reden darüber, doch viele
wissen wenig über seine Eigenschaften und über
die Rolle, die das Geld in der Wirtschaft
spielt.
Deswegen haben wir, die Klassen 3G1 und das BK
II, uns auf den Weg zur Deutschen Bundesbank
nach Frankfurt gemacht, um uns dort nähere
Informationen zu holen. Frau Füssel hielt einen
einstündigen Vortrag über Preisstabilität. Die
Deutsche Bundesbank ist mit Eintritt in die
Währungs- und Wirtschaftsunion am 1.1.2009
integraler Bestandteil des Europäischen Systems
der Zentralbank geworden, das von diesem
Zeitpunkt an die Geld- und Währungspolitik für
die Teilnehmerstaaten gemeinschaftlich bestimmt.
In diesem Rahmen hat die Bundesbank an der
Erfüllung der Aufgaben der Europäischen
Zentralbank mitzuwirken mit dem vorrangigen
Ziel, Preisstabilität zu gewährleisten. Außerdem
setzt sie die Geldpolitik der EZB in Deutschland
um, gibt Banknoten und Münzen in Deutschland aus
und versorgt die Kreditinstitute mit
Zentralbankgeld. Darüber hinaus hat sie die
Aufsicht über die Banken, wickelt den
bargeldlosen Zahlungsverkehr ab und verwaltet
die deutschen Währungsreserven, denn sie ist die
„Hausbank“ unseres Staates!
Nach dem Vortrag konnten wir uns eine Stunde
lang im Geldmuseum austoben. Dieses präsentiert
nicht nur die wertvollen Münz- und
Geldsammlungen, sondern veranschaulicht auch
komplexe Zusammenhänge der Geld- und
Währungspolitik. Außerdem gab es traditionelle
Museumsmedien wie Exponate, Illustrationen und
Texte, die sehr gut lesbar und verständlich
aufbereitet sind. Darüber hinaus konnten wir
Filme anschauen, uns am Computer spielerisch mit
der Thematik auseinander setzen und über
Touch-Screen-Monitore selbst Bundeskanzler,
Notenbankpräsident oder Tarifschlichter spielen.
Das alles hat uns die abstrakte Welt der Geld-
und Wirtschaftspolitik näher gebracht. Es war
sehr spannend und ein Besuch des Geldmuseums ist
auf jeden Fall zu empfehlen.
Vielen Dank an den Freundeskreis der
Kaufmännischen Schule Künzelsau, der die Fahrt
nach Frankfurt mitfinanziert hat.
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