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Einer für alle, alle für einen. – Neue kooperative Ausbildungsplätze an der Juniorfirma der Kaufmännischen Schule Künzelsau |
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Wie gespannt die Situation auf dem Markt für Ausbildungsplätze ist – selbst im wirtschaftlich so gesunden Hohenlohekreis –, das weiß jeder. Die Firmen stellen sich ihrer Verantwortung für die junge Generation und bilden so viele junge Leute aus, wie es ihnen nur möglich ist. Dennoch haben viele Bewerber noch keinen Platz und damit keine rechte Perspektive für ihre nächste Zukunft gefunden. Hier setzten die Vorstände im Freundeskreis der Kaufmännischen Schule Künzelsau an. Prof. Dr. Klaus Frink stellte fest: „Wir brauchen den viel gepriesenen Ruck in Deutschland auch im Ausbildungsbereich. Die Lage ist so ernst, dass neue Wege gefunden werden müssen.“ Ergebnis eines kreativen Brainstormings: Warum sollen sich nicht mehrere Firmen zusammenschließen und gemeinschaftlich Ausbildungsplätze schaffen? Thomas Philippiak bringt es auf den Punkt: „Wenn mehrere Betriebe zusätzliche Ausbildungszeiten in einen Pool einbringen, kommen in der Summe neue Ausbildungsplätze zusammen“. Und als Pool bietet sich die Juniorfirma JTK der Schule geradezu an, in der mehrere Firmen seit langem mit Erfolg kooperieren. Die Juniorfirma soll nun, so die Idee, den Ausbildungsvertrag mit den jungen Leuten abschließen und sorgt mit den Partnerbetrieben für die Ausbildung der Azubis zu Kaufleuten für Bürokommunikation. Hier legte Dr. Walter Jaeger als Freundeskreisvorsitzender gleich nach: „Wir stellen die Finanzierung des Projekts sicher!“ Diese Pläne wurden von den JTK-Gesellschaftern, Bürkert GmbH & Co KG, Landratsamt Hohenlohekreis, R. Stahl AG, Sparkasse Hohenlohekreis und Ziehl-Abegg AG gleich in Beschlüsse umgesetzt. Für einen guten Start des Projekts stehen als weitere Partner die Firmen Adolf Würth GmbH & Co KG sowie ebmpapst GmbH & Co KG bereit. Trotz dieser gebündelten Wirtschaftspower werden noch weitere Firmen gesucht, die das Projekt stützen und jeweils drei bis sechs Monate Ausbildungszeit für einzelne Azubis übernehmen. Mit dieser Initiative, die landesweit zum ersten Mal zusätzliche Ausbildungsplätze über eine Juniorfirma einer beruflichen Schule schafft, zeigt die Kaufmännische Schule Künzelsau wieder einmal, wie mit Querdenken sich neue Wege für unsere jungen Leute öffnen lassen. Dank der beteiligten Unternehmen kann die Schule so eine neue Partnerschaft für die duale Berufsausbildung über ihre Juniorfirma JTK aufbauen. Das Exempel zeigt auch, dass der Freundeskreis mit der Schule und den Betrieben zum Wohl des kaufmännischen Nachwuchses an einem Strang zieht. Die Sache läuft am 1. September an und Interessenten können sich bis zum 31. Juli 2004 schriftlich bewerben bei: Junior Trading Künzelsau bei der Kaufmännischen Schule Künzelsau, Jahnstraße 20, 74653 Künzelsau. Weitere Informationen unter info@ks-kuen.de und telefonisch durch die Kaufmännische Schule Künzelsau unter 07940 / 93900. Von Hans Hagdorn |
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