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Die Kaufmännische Schule Künzelsau ist
Partner im Projekt
Das Konzept "Operativ Eigenständige Schule" OES zielt auf eine weitere Stärkung der pädagogischen und fachlichen Erstverantwortung der beruflichen Schulen. Im Mittelpunkt steht die Sicherung und Entwicklung der Unterrichts- und Schulqualität. Dies erfordert den Aufbau eines systematischen Qualitätsmanagements. Daneben wird eine Erweiterung der betriebswirtschaftlichen Gestaltungsräume in den Blick genommen. Im Modellvorhaben OES wird in einem ersten Schritt gemeinsam mit 15 Schulen ein Qualitätsmanagementsystem für die beruflichen Schulen des Landes entwickelt. Das Modellvorhaben startete am 10. Dezember 2003 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Neben den 15 Modellschulen nehmen auch die Staatlichen Seminare für Schulpädagogik (Berufliche Schulen) teil. Die Erarbeitungs- und Erprobungsphase umfasst die Stufen
Ziel ist ein Qualitätsmanagementsystem, das den Schwerpunkt auf die Selbstevaluation legt und den Unterricht als zentralen Prozess der pädagogischen Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Es soll die Bewertung und Verbesserung der Qualität in allen relevanten Bereichen des schulischen Lebens ermöglichen. Nach Abschluss der Modellphase soll das Konzept OES bis 2010 schrittweise auf alle beruflichen Schulen Baden-Württembergs übertragen werden.
Presseinformation des MINISTERIUMS FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT BADEN-WÜRTTEMBERG vom 11. Dezember 2003: Schavan: Eigenständigkeit der Schulen wird weiter ausgebautStart der "Operativ Eigenständigen Schule"/ Dreijährige Modellphase an beruflichen Schulen wegweisend für gesamtes Schulwesen/ Landesweite Umsetzung bis 2010 geplant Stuttgart. 15
berufliche Schulen in Baden-Württemberg werden
gemeinsam mit den Seminaren professionelles
Qualitätsmanagement entwickeln und erproben -
das ist der Kern des jetzt gestarteten
Modellvorhabens "Operativ Eigenständige Schule"
OES. Mit einer Auftaktveranstaltung in der
Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung
Esslingen gab das Kultusministerium jetzt den
Startschuss für das Projekt. Beim Qualitätsmanagement werden sich die Modellschulen und Seminare an erprobten Systemen orientieren. Dabei kommt dem Konzept "Qualitätsevaluation und Qualitätsentwicklung" Q2E eine besondere Bedeutung zu. Q2E wurde in der Schweiz speziell für Schulen der Sekundarstufe II entwickelt und bereits in der Praxis erprobt. Wo es sinnvoll ist, soll Q2E mit Komponenten aus anderen Qualitätsmanagementsystemen wie EFQM oder ISO ergänzt werden. Ziel ist ein Qualitätsmanagementsystem Baden-Württemberg QM BW, das die Sicherung und Entwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität in den Mittelpunkt stellt und optimal auf die beruflichen Schulen des Landes zugeschnitten ist. Nach Abschluss der dreijährigen Modellphase soll OES bis 2010 schrittweise auf alle beruflichen Schulen des Landes übertragen werden. Im Jahr 2010 ist damit ein wichtiges Ziel erreicht: Jede berufliche Schule in Baden-Württemberg wird operativ selbständig sein und professionelles Qualitätsmanagement anwenden. Die Ergebnisse von STEBS und OES werden für alle Schularten wegweisend sein. Schon mit dem im
Mai 2001 mit rund 60 beruflichen Schulen
gestarteten Projekt "Stärkung der
Eigenständigkeit beruflicher Schulen" STEBS
wurden Gestaltungsfreiräume auf verschiedenen
Ebenen des Systems "Schule" bedeutend erweitert.
Neben der schulbezogenen Stellenausschreibung
und einer engeren Verzahnung von Schulprofil und
Fortbildungsmaßnahmen kommt dabei den
Personalbudget eine wichtige Rolle zu:
Berufliche Schulen erhalten künftig vom
jeweiligen Oberschulamt frühzeitig ein
Stundenbudget, um ihnen die Planung für das
nächste Schuljahr zu erleichtern. Bei der
Verwendung des Stundenbudgets können sie - unter
Berücksichtigung eigener Rahmenbedingungen -
flexibel agieren.
Gewerbliche
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