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Erst nach hartem Kampf musste sich die
Teilnehmergruppe des Berufskollegs zur
Fachhochschulreife in der letzten Spielperiode
geschlagen geben. Nach dem Sieg im Städtecup und
im Regionalcup, hatte das Schülerteam den
Landescup erreicht.
Zwei Tage hatten zehn Schulen des Landes, die
von 350 teilnehmenden Schulen übrig geblieben
waren, ihre virtuelle Unternehmung gemanagt,
Strategien überlegt, Personal eingestellt,
kalkuliert, Werbepläne aufgestellt, geforscht,
entwickelt, Marketingkonzepte entworfen und
verworfen. Die Konkurrenz war groß, die Ziele,
die erreicht werden mussten, variierten nach der
Marktlage, die durch die Spielleitung zu Beginn
jeder Periode umgestaltet wurde. Nach jeder
Periode musste sich die Unternehmung auf neue
Situationen einstellen, die Zielsetzungen
justiert werden. Schon im Vorfeld zum Planspiel
war ein Werbeplakat mit einer dazu gehörenden
Werbekonzeption zu entwickeln, die in einer
späteren Periode den Umsatz erheblich
beeinflusste. Der Spielverlauf war spannend und
alle Gruppen beteiligten sich mit großem
Engagement. Trotz aller Konkurrenz wurden
zwischen Mitgliedern der Gruppe Kontakte
geknüpft und Freundschaften geschlossen, selbst
am Abend wurden in den unterschiedlichsten
Kneipen Pforzheims
Gespannt wartete man auf das Ergebnis, das Frau
Prof. Dr. Burkhardt-Reich einfühlsam
präsentierte. Sechs Mountain-Bikes im Wert von
jeweils 2.000 € warteten auf ihre Eigentümer.
Knapp fiel das Ergebnis aus, doch das St. Konrad
Gymnasium in Ravensburg und das
Theodor-Heuss-Gymnasium in Mühlacker hatten die
besseren kumulierten Gewinne.
Die Gruppe des BKFH hatte sich unter den
teilnehmenden Mannschaften und den Spielleitern
durch ihr Fachwissen Respekt verschafft. Sie
haben trotz aller Anstrengungen wichtige
Erfahrungen mitgenommen. |