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„Willkommen auf
der Baustelle“, so begrüßte Schulleiter Gerald
Bollgönn Eltern, Schüler und Lehrer, die zur
Abschlussfeier der Wirtschaftsschule gekommen
waren, und zwar so zahlreich, dass die Aula sie
kaum fassen konnte. Nach den Ferien wird die
Schule gründlich saniert und der äußere Rahmen
für ein positives Arbeitsklima deutlich
verbessert sein. Bis dahin aber sind es die
Arbeiter, die ohne Störung durch den
Schulbetrieb die Umbaumaßnahmen ausführen
können. Dann kam Gerald Bollgönn zum
eigentlichen Anlass: Mit den Absolventen hat er
Eines gemeinsam, nämlich das Abschlusszeugnis
der Wirtschaftsschule, nur dass er es vor 38
Jahren erworben hat, und sie gerade erst dabei
sind es in Empfang zu nehmen. Diesen bewährten
Bildungsgang verglich er mit der Eintrittskarte
zum Basislager, von dem aus es erst zur
Besteigung des Mount Everest oder des K2 weiter
gehen kann. Er grüßte die Elternvertreter, Frau
Stahl, Frau Keilbach, Frau Makus, die
Mannschaft, die im Hintergrund arbeitete,
Eltern, Geschwister, Lehrer, und betonte, dass
sich die Investition in diesen Bildungsgang
gelohnt habe, ja, dass diese heute einfach
notwendig sei, wenn man weiter zum Gipfel
steigen wolle. Neugier, Mut, ein fester Wille
seien dafür nötig, so wie Paul Mahr es mit
seiner schönen Geschichte vom Sams und der
Wunschmaschine gezeigt habe. Dass es wirklich
geht, wenn man es fest will, hätten die
Schülerinnen und Schüler gezeigt, die es nun ins
Basislager geschafft haben, 24 von den 59 mit
einem Lob, 2 mit einem Preis. Dann reflektierte
Gerald Bollgönn über die Schulzeit, deren Wert
man meist erst später erkenne, und bekannte,
dass für ihn persönlich die Zeit in der
Wirtschaftsschule die prägende Zeit gewesen sei,
die Basis für die späteren Jahrzehnte. Zur neuen
Freiheit, nach Erfüllung der Schulpflicht nun
seine Zeit selbst zu gestalten, gehöre die
Verantwortung, für einen selbst und für die
Gesellschaft. Dafür brauche es den festen
Willen, denn „selbst ein Schwein lernt Violine,
wenn es nur nicht locker lässt“, um im Bild vom
Sams zu bleiben. Schließlich warb Gerald
Bollgönn noch für den Schul-Freundeskreis, über
den man Treue und Verbundenheit zu seiner Schule
halten kann.
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Die
Absolventen sind im Einzelnen: Mariya
Pavlykivska, Ailringen; Marlene Weidenfelder,
Berlichingen; Manuel Firus, Bretzfeld; Rasim
Ferdinand Dubberke, Cappel; Eva Maria Beck und
Magdalena Lebsack (L), beide Crispenhofen;
Waldemar Petuhov (L), Dörzbach; Pierre Lösener,
Ernsbach; Samita Attique und Jana Kähler, beide
Forchtenberg; Rafael Klohe, Gommersdorf; Nicole
Frank (P), Hermuthausen; Sammy-Jo Dermann (L)
und Marco Michael Koffler, beide Ingelfingen;
Dennis Kuhfeld (L), Jagsthausen; Tim Vogt (L),
Krautheim; Darja Bazenova, Anton Becker (L), Kai
Braun, Dennis Bürkert, Branislav Cvijanovic,
Branka Cvijanovic (L), Eduard Jeckel, Georgios
Karpouchtsis, Alexej Karschenko, Maria
Lichtenberg, Eleftherios Mavridis (L), Andreas
Quindt (L), Tamara Schlund (L), Kathrin
Schneider, Jasmin Stahl (L), Athanasios
Tassioudis (L), Laura Terkowski, Robert Weiß (L)
und Juliane Welk, alle Künzelsau; Sabrina
Vanessa Häckel, Sonja Klein (L), Elena Makus
(L), Tolga Met (L), Irene Rejnik (L) und To Oanh
Tran (L), alle sechs Kupferzell; Beatrice Röger,
Langensall; Anna Moor, Mulfingen; Steve Marcel
Denner, Tuba Durmus und Alexander Frank, alle
drei Neuenstein; Nadine Braunbeck und Alex Wolf,
beide Niedernhall; Franziska Bork (L),
Oberginsbach; Nicole Keilbach (P), Oberkessach;
Nicole Borkowy (L) und Pamela Rau (L), beide
Pfedelbach; Patricia Mütsch (L), Sindeldorf;
Robert Hartmann, Sindringen; Samuel Dittel,
Untereppach; Xenia Angelika Hoffmann (L) und
Oliver Seifert, beide Waldenburg; Thien Khiem Do
und Eda Yaluc, beide Weißbach |