| Qualifikation durch Fremdsprachen – Fit für die Zukunft nach Ausbildung an der Kaufmännischen Schule Künzelsau | |
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Mit einer Feierstunde entließen Schulleiter Gerald Bollgönn und Wilfried Herkle von der IHK Heilbronn 71 Absolventen der Winterprüfung ins weitere Berufsleben, darunter 42 Industriekaufleute bzw. Groß- und Außenhandelskaufleute mit der Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“ . So kompliziert dieser Ausbildungsgang klingt, so einfach und so überzeugend ist die Sache: Junge Leute mit Abitur oder Fachhochschulreife werden an der Kaufmännischen Schule Künzelsau in zweieinhalb Jahren zu Kaufleuten herangebildet und in den Zusatzfächern Internationale Volks- und Betriebswirtschaftlehre mit Controlling und in Englisch und Französisch bzw. Spanisch trainiert. Dafür drücken sie – genauso wie ihre Lehrer – auch abends und an Samstagen die Schulbank und zeigen außergewöhnliche Leistung und Engagement. Die jungen Leute kommen von Betrieben aus der ganzen Region Heilbronn-Franken zur Schule nach Künzelsau.
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Schulleiter Bollgönn stellte einen Ausspruch von Alfred Herrhausen in den Mittelpunkt seiner Ansprache, dass am Ende alle Probleme der Wirtschaft Personalprobleme seien. Die jungen Kaufleute, von denen 25 ein Lob und 11 für ihre Leistungen einen Preis erhielten, würden allerdings kaum zum Problem, wenn sie in ihrem Engagement wie bisher weitermachten. Investitionen in die Ausbildung seien Investitionen in ihre Zukunft, in die Zukunft der Betriebe und der ganzen Region.
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Dr. Walter Jaeger sicherte als Vorsitzender des Freundeskreises der Kaufmännischen Schule Künzelsau weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Betrieben zu. Als Freundeskreisvorsitzender wird er auch für die Kaufmännische Schule Künzelsau die Patenschaft im Projekt „Erfahrungswelt Betrieb – Arbeitwelt Büro“ der Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e.V. übernommen. Dort erhalten Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Vollzeitschulen Einblicke in die betriebliche Praxis. Den jungen Leuten gab Dr. Jaeger mit, dass angesichts von fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland und von vielen Millionen aufstiegsorientierten Menschen in den Ländern der Welt die Globalisierung bei uns ein erhöhtes Maß an Intelligenz und Engagement erfordere. Nur durch entschlossene Stärkung von Forschung und Entwicklung bei hervorragender Ausbildung könnten die Produktionskosten bei uns weiter gesenkt werden, die entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Arbeit in der Produktion nicht weiter abwandere. |
| Wilfried Herkle betonte die persönliche Leistung der Absolventen und den Wert des dualen Systems der Berufsausbildung, der bestehe, solange Inhalt und Struktur zusammenpassten. Über 100 neue Berufe erfüllten die Wünsche der Jugendlichen und deckten den Bedarf der Wirtschaft. Hervorragende Infrastruktur durch Kooperation der Lernstandorte und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region gewährleiste die ständige Anpassung an den Markt und gebe Grund zu Optimismus. |
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Schließlich verteilten der stellvertretende Schulleiter Kurt Herold und die Klassenlehrer Oberstudienrätin Karin Huber und Handelsschulrat Andreas Bengs, auch für den erkrankten Oberstudienrat Heinz Deuerbach, die Zeugnisse, Preise und Belobigungen. Mit dem Traumschnitt von 1,0 hat Kathrin Herdlitschka von der Firma Optima in Schwäbisch Hall alles Erreichbare erreicht. Sie bedankte sich zum Schluss zusammen mit Marco Eisenmann von Würth in Künzelsau bei den Ausbildern, der IHK und der Schule für die geleistete Arbeit. Bei einem kleinen Stehempfang klang die Entlassfeier aus. |
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Mit Lob haben ihre Ausbildung abgeschlossen: Andreas Bauer, Bti Ingelfingen; Nicole Nadine Brandt, Stahl AG Waldenburg; Daniela Braun, Würth Künzelsau; Jasmin Hartke, Stadel Heilbronn; Violetta Harynek, Berner Künzelsau; Susanne Hennebold, Reca Norm Kupferzell; Jutta Herrmann, Weinig Tauberbischofsheim; Jens Herzog, Würth Künzelsau; Bernd Hofmann, Würth Künzelsau; Maria Hufert, SBH Krautheim; Stefanie Jäger, Reca Norm Kupferzell; Fiona Jordan, Inova Schwäbisch Hall; Ramona Leuser, Reisser Ingelfingen; Jasmin Lutz, Würth Künzelsau; Nicole Bianca Masur, Hornschuch AG; Milena Mauser, Gemü Ingelfingen; Oliver Oberndörfer, Würth Künzelsau; Anja Pacel, Würth Künzelsau; Sylvia Prigoda, Ziehl-Abegg Künzelsau; Oksana Reifschneider, Würth Künzelsau; Kim-Nadine Stolle, Böhme Crailsheim; Katharina Vogel, Ebm-papst Mulfingen; Susanne Wassermann, Optima Schwäbisch Hall; Gunter Weinstock, Würth Elektronik Niedernhall; Stephanie Weis, Bti Ingelfingen. |
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Einen Preis haben erhalten: Michael Asum, Ziehl-Abegg Künzelsau; Christian Boginski, Würth Künzelsau; Elisabeth Breuninger, Würth Künzelsau; Christine Deißler, Alpha Getriebebau; Matthias Essig, Reisser Ingelfingen; Heidi Fakner, Mefa Kupferzell; Dirk Hahn, Kocher-Jagst-Beton Niedernhall; Kathrin Herdlitschka, Optima Schwäbisch Hall; Melanie Ludwig, Weinig Tauberbischofsheim; Thomas Matuschek, Würth Künzelsau; Michaela Volpp, Huber Öhringen. |
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Alle jungen Kaufleute, die ihre Berufsausbildung nach 2 ½ Jahren mit Lob und Preis abgeschlossen haben, zusammen mit den Absolventen der Zusatzqualifikation „Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen“. |
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| Text: Dr. Hans Hagdorn |
Bilder: Michael Rüttler |