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Zwei Monate
praktizierten und arbeiteten sechs tschechische
Studentinnen und Studenten von der Prager
Höheren Fachschule für Ökonomie in Betrieben im
Hohenlohekreis und in Schwäbisch Hall. Eine
Tagesexkursion vertiefte zum Abschluss ihres
Aufenthalts die Eindrücke, die sie von Kultur
und Geschichte des deutschen Südwestens schon
zuvor in einem Vortrag erhalten hatten. Auf der
kleinen Tour de Hohenlohe mit Studiendirektor
Kurt Herold und Dr. Hans Hagdorn staunten sie
nicht schlecht, wie sich bis heute
Konfessionsgrenzen und politische Grenzen aus
dem alten Reich bemerkbar machen. Auch die
regionalen Dialekte, mit denen sie sich an ihrem
Arbeitsplatz schon auseinandersetzten mussten,
sind für Menschen aus einem Land mit einer eher
einheitlich normierten Sprache fremdartig, aber
doch spannend. Und so bekannten sie freimütig,
dass ihnen schon nach wenigen Tagen "net" und
"hasch" und "weisch" ganz geläufig über die
Zunge ging. Zuvor haben sie Stuttgart und
Würzburg erkundet und sich auf dem Bühlerzeller
Fasching vergnügt. Das über Tandem Regensburg
organisierte und über den Deutsch-Tschechischen
Zukunftsfonds geförderte Projekt, das nun schon
zum siebten Mal von der Kaufmännischen Schule
Künzelsau koordiniert wird, hat sich
hervorragend bewährt, denn die begabten und
strebsamen jungen Leute stehen nach Abschluss
ihrer Ausbildung als hoch qualifizierte
zweisprachige Mitarbeiter für den Stellenmarkt
bereit. |