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Jedes Jahr wird
am 1. 12. der „Welt-AIDS-Tag“ begangen. Die Idee
dazu kam von der Welt-Gesundheitsorganisation
(WHO), die immer wieder daran erinnert, daß die
Krankheit nach wie vor nicht heilbar ist. Daher
ist der Schutz vor Ansteckung oberstes Gebot.
Angesichts von 70000 HIV Infizierten in
Deutschland und ca. 3000 Neuinfektionen pro Jahr
ist AIDS auch ein Thema bei uns, insbesondere
für die Jugend.
Einer unserer
Religionslehrer, Pfarrer Dr. Münch, war
jahrelang als AIDS-Seelsorger tätig, und deshalb
organisierte er am 1. Dezember zusammen mit der
Klasse B 1 a einen Info-Stand im Foyer unserer
Schule. Angeboten wurden in den Pausen
verschiedene Broschüren von der Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),
AIDS-Schleifen und Kondome. Letztere Materialien
bekamen die Schüler vom katholischen AIDS- und
Drogen-Seelsorger aus Schwäbisch Hall. Die
Aktion kam bei den Mitschülern gut an. Nicht
zuletzt, weil es auch kostenlose Gummibärchen
gab. Die lokale Presse zeigte sich an der Aktion
interessiert und berichtete darüber. Einmal mehr
war deutlich, dass die Schule ein Lernort im
umfassenden Sinne ist. |